Gianni Jiosuè Wiede

Violine

Gianni Jiosuè Wiede ist ein deutsch-italienischer Geiger, geboren 2004 in Berlin. Seinen ersten Geigenunterricht erhielt er im Alter von 4 Jahren und studierte bei Prof. Johannes Kittel an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Im Jahr 2013 wurde er in das Pre-College-Institut der Universität der Künste Berlin (Julius-Stern- Institut) aufgenommen, wo er bis 2023 bei Prof. Mirijam Contzen studierte. Während dieser Zeit gewann er zahlreiche erste Preise bei Jugend musiziert, den 2. Preis beim Josef-Micka-Wettbewerb im Jahr 2019, den 3. Preis beim Internationalen Szymon-Goldberg- Wettbewerb im Jahr 2023 sowie den 1. Preis beim Internationalen FLAME-Wettbewerb im Jahr 2022. Seit 2023 studiert er in der Klasse von Prof. Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Wiede nahm an Meisterkursen bei Lehrenden wie Nora Chastain, Benjamin Schmid, Ingolf Turban, Francesco DeAngelis, Martin Tittor und anderen teil sowie an Kammermusikkursen wie Mit Musik – Miteinander an der Kronberg Academy (2019), dem MusicaMundi Festival (Belgien) in den Jahren 2020 und 2021, der Swiss International Music Academy (SIMA) 2023, den Holzhauser Musiktagen, dem Festival Ponti (Potsdam) und vielen weiteren. Er tritt solistisch und in kammermusikalischen Besetzungen in renommierten Konzertsälen auf, u. a. in der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, der Philharmonie Luxemburg, der Dresdner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg. Dabei spielte er u. a. mit bekannten Musiker*innen wie Jens-Peter Maintz, Mirijam Contzen, Hartmut Rohde, Mark Gothoni und Gianluca Seit 2021 ist er Stipendiat der Internationalen Musikakademie Liechtenstein und seit 2023 Mitglied des renommierten Ensemble Esperanza. Im Juni 2024 gewann er das Probespiel um ein Stipendium der Stiftung Villa Musica. Seit 2025 spielt er außerdem regelmäßig bei der Dresdner Philharmonie unter Sir Donald Runnicles sowie im Sinfonieorchester Liechtenstein. Gianni Jiosuè Wiede spielt eine Geige von Gand & Bernadel aus dem Jahr 1881, eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.

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